Es war eine schöne Zeit …
Liebes Team,
wie ihr wisst, befinden wir uns in einem scharfen strukturellen Wandel, der auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen zurückzuführen ist. (Auszug) C. Reiterer, Chefredakteur NÖN-Weinviertel
Ich habe sofort nach diesem dramatischen Aufruf von Christoph meinen freiwilligen Rückzug angeboten, mit der Hoffnung, jemanden damit den weiteren Verbleib zu ermöglichen.
Mein Einstieg bei der NÖN Hollabrunn war von mir keineswegs geplant und ich war nach dem Wochenende beim Kürbisfest Zellerndorf und Obermarkersdorf 2022 und dem anschließenden Empfang der Weinritter in Retz ganz sicher, dass es sich nur um ein kurzes Gastspiel handeln könne.
Mit Freude schaue ich auf über dreieinhalb Jahre schöne Zeit mit der NÖN zurück. Dabei habe ich viele Termine wahrnehmen dürfen, immer mit der Gastfreundschaft des Retzer Landes verbunden und dabei Freunde mit Handschlagqualität kennengelernt.
Diesen Freunden will ich danke sagen. Es war mir stets ein Anliegen über unser Retzer Land zu berichten. Über Tradition, großartige Kulturveranstaltungen und die Schönheit unserer Landschaft.
Die Leidenschaft an der Fotografie ist nicht weniger geworden. Ich werde weiterhin mit der Kamera im Retzer Land unterwegs sein. Gerne bereit für die Fotodokumention Ihrer Veranstaltung.
Mit liebem Gruß, Wolfgang
Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerbe 2026 in Unterretzbach
Gluthitze in Unterretzbach – Feuerwehrjugend gibt erneut alles
In der wichtigen Gruppenwertung „Bronze – Eigene“ sicherten sich folgende Gruppen die Spitzenplätze:
Platz 1: Ziersdorf
Platz 2: Unterretzbach – Thern
Platz 3: Schöngrabern – Guntersdorf
Bezirksfeuerwehrleistungsbewerbe 2026 Samstag
500 Feuerwehrmitglieder kämpften trotz 38 Grad um jede Sekunde
Bei den Bezirksfeuerwehrleistungsbewerben am 27. Juni 2026 in Unterretzbach traten 500 Feuerwehrmitglieder in 70 Durchgängen gegeneinander an. Trotz Temperaturen von bis zu 38 Grad zeigten die Bewerbsgruppen vollen Einsatz.
In der wichtigen Wertungsklasse „Bronze ohne Alterspunkte – Eigene“ konnte sich Obergrub mit einer Zeit von 34,11 Sekunden den Sieg sichern.
Ein besonderer Höhepunkt war auch heuer wieder der spannende Parallelbewerb, der sogenannte „Fire-Cup“. Dabei traten die jeweils schnellsten Gruppen der vier Feuerwehrabschnitte aus dem Jahr 2025 – Alberndorf, Obergrub, Grübern und Watzelsdorf – direkt gegeneinander an. Auch hier konnte sich die Wettkampfgruppe Obergrub durchsetzen und den Sieg holen.
Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Zaussinger zeigte sich erfreut über die positive Entwicklung der Bewerbe: „Wir sind bei den Feuerwehrleistungsbewerben im Bezirk wieder auf einem sehr guten Weg. Mit 55 teilnehmenden Gruppen ist das ein starkes Zeichen für den Stellenwert des Bewerbswesens. Unser nächstes Ziel sind 60 Gruppen. Mein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Unterretzbach unter der Leitung von Andreas Zeindler und seinem Team für die ausgezeichnete Vorbereitung dieser Bewerbe. Ein großer Dank ergeht auch an alle Bewerter und Helfer im Hintergrund, die trotz Hitze den ganzen Tag mit voller Energie zum Gelingen beigetragen haben.“
Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem Landtagsabgeordneter Richard Hogl, Mag. Leonhard Riemer von der Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn, Bürgermeister Roland Toifl und Bürgermeister Stefan Lang sowie von Seiten der Polizei Major Bernd Völkl. Auch zahlreiche Funktionäre der Abschnittsfeuerwehrkommanden waren als Teilnehmer oder Zuschauer vor Ort.
Durch die neuen Bewerbsbestimmungen gab es heuer erstmals auch die Wertungsklasse U180. In dieser Klasse darf das Durchschnittsalter der Gruppe höchstens 20 Jahre betragen. Damit wird besonders jungen Wettkampfgruppen eine eigene Plattform geboten. Gleichzeitig waren heuer vereinzelt auch Teilnehmer über 65 Jahre am Start – eine Teilnahme, die durch die Regeländerungen nun ebenfalls möglich ist.
Fachwissen: Feuerwehrleistungsbewerb
Beim Feuerwehrleistungsbewerb stehen vor allem Geschicklichkeit, Schnelligkeit und exaktes Arbeiten im Team im Mittelpunkt. Die Handhabung der Geräte für einen klassischen Löschangriff wird dabei intensiv geübt und geht den Feuerwehrmitgliedern zunehmend in Fleisch und Blut über.
Die Feuerwehrmitglieder treten in Gruppen zu je neun Personen an. In der Wertungsklasse Silber werden die Positionen innerhalb der Gruppe per Los vergeben, wodurch zusätzlich Flexibilität und umfassendes Können gefragt sind. In der Klasse B dürfen Gruppen ab einer bestimmten Altersgrenze antreten.






