BILD WEIN SCHAU 2026

Manchmal übernimmt der Zufall die Regie. So wurde eine gefundene Schablone eines Urahnen zum familären Mittelpunkt der Veranstaltung. Eine Hausschablone, mehr als hundert Jahre alt, auf einem Schrottplatz entsorgt und von einem rührigen Finder als solche erkannt und der Familie als Andenken überbracht. Die Übergabe wurde von Werner Pölz im Familienkreis förmlich inszeniert und fand den Höhepunkt mit der Übergabe vom Finder Herbert Hauser an Fini Pölz, der Mutter von Winzer Werner Pölz. Viele Erinnerungen wurden dabei wach und manch Auge wässrig.

Wer Judith und Werner Pölz kennt, weiß dass Wein wirklich ihr Metier ist und alljährlich Gutes erwartet werden kann. Und mit dem Lesegut 2025 ist wieder Gutes zu Hervorragendem veredelt worden! Und wie viele Jahre vorher wurde wieder Wein und Kunst gemeinsam bei der Weinbaufamilie Pölz vereint.

Dabei waren heuer Bilder von Irene Strolz-Taferner ausgestellt. So beschreibt sie sich selbst: „Bei meinem künstlerischen Schaffen schöpfe ich aus meiner inneren Quelle. Die Natur und das Weltgeschehen inspirieren mich. Das Dezente findet Form und Sprache in unaufgeregten Bildern. Ein gefühlter Gegenentwurf in einer turbulenten, reizüberfluteten Zeit. Geleichermaßen kann es expressiv aufwühlend werden. Seit September 2015 bin ich in meinem Atelier in Wien als freischaffende Künstlerin tätig. 2021/22 besuchte ich die Masterclass bei Prof. C. L. Attersee“. Meine Bilder laden zum Innehalten ein  – im Hier und Jetzt.

Bilder und großartig ausgebaute Pölz Weine fanden viel Beifall. Die Gastfreundschaft der Weinbaufamilie wurde durch Brot mit verschiedenen herzhaften Aufstrichen und allerlei Bäckerei hervorgestrichen. Schwer hatte man es nur beim Gustieren – es war einfach alles eine wahre Gaumenfreude!

Dekanatswallfahrt Retz – Pulkautal 2026

Thema: „Der Herr schenkt uns den Geist des Friedens“

Der heurige Wallfahrtsweg führte knapp vier Kilometer von der mächtigen frühhistorischen Saalkirche Platt, der größten Kirche im Dekanat Retz-Pulkautal, auf Feldwegen nach Watzelsdorf zur Pfarrkirche Kreuzerhöhung.

Sichtlich erstaunt waren die Verantwortlichen über den guten Besuch der traditionellen Pfingstmontagsveranstaltung. Viel mehr Teilnehmer als vorbereitete Texte. Etwa 115 Fußwallfahrer nahmen daran teil. Und weil es recht heiß war, wurde vor dem Weggehen von Pfarrer Jerome Ciceu noch Wasser zum Mitnehmen angeboten. Von Moses wird in der Bibel berichtet, dass er den Durst der Wanderer durch Klopfen an einem Felsen stillen konnte.

Entlang des Weges gab es vier Stationen, gestaltet von „Familien mit Kindern“, „Firmlinge und Firmbegleiter“, „Pfarrgemeinderäte“ und „Senioren“. Stationen eins bis drei waren recht spärlich besetzt, die vierte Station hingegen spiegelte sehr gut den Kirchenbesuch wider und die Senioren haben mehr als drei Viertel ausgemacht.

Bei den Stationen wurden jeweils Lieder gesungen, Impulse vorgestellt und Fürbitten dargebracht und der Heilige Geist um seinen Beistand gebeten.

In der Pfarrkirche Watzelsdorf erwarteten bereits weitere Teilnehmer die Fußwallfahrer und es erfolgte eine gemeinsame Abschlussandacht mit eucharistischen Segen. Der vorgesehene Einzelsegen durch Kleriker wurde durch Dechant Placidus Leeb mit den Worten: „Nützen Sie die Gelegenheit des Primizsegens von Primiziant P. Leo Maria Zehetgruber. Unserer ist doch schon ein wenig verraucht“, lachend empfohlen.

Anschließend wurde am Vorplatz der Kirche zur Agape geladen.

Maiandacht bei der Retzer Marter

Die heurige Maiandacht wurde von der Religionslehrerin Christine Schöffmann gestaltet und auf der Gitarre begleitet. 37 Personen nahmen bei der Retzer Marter in Unterretzbach teil. Pater Egyd spendete den Segen. Mit „Leise sinkt der Abend nieder“ endete die Andacht recht stimmungsvoll.

Und weil es genau am Geburtstag von Christine Nigl war, wurde ihr mit einem Geburtstagsständchen musikalisch gratuliert. Anschließend wurde zur Agape geladen und auf das Geburtstagskind angestoßen.

Florianimesse in Unterretzbach

Die Mitglieder der TK Retzbach trafen sich beim Musikerheim und holten danach die Feuerwehrmitglieder beim FF-Haus ab. Gemeinsam mit Bürgermeister Roland Toifl und Vizebürgermeister Christian Krell, sowie einige Gemeinderäte ging es weiter zum Pfarrhof, wo bereits Pater Egyd wartete, um anschließend mit den Ministranten im Festzug zum Kriegerdenkmal zu marschieren. Beim Festgottesdienst wurde die Wichtigkeit der Feuerwehrmitglieder betont.

Nach dem Totengedenken und dem Schlusssegen lud die FF Unterretzbach alle Mitwirkenden zu Würsteln und Getränk ein.

Maibaum aufstellen und Dorfplatzeröffnung

In Unterretzbach wurde am Vortag der Maibaum ganz alleine durch Muskelkraft aufgestellt, am neugestaltetetn Dorfplatz in Mitterretzbach wurde mit 165 Pferdestärken gearbeitet.

Die Obfrau des DEV Mitter- Oberretzbach, Anneliese Bayer gab Einblick zur Planung und Umsetzung der Umgestaltung und bedankte sich bei allen Mitwirkenden und Unterstützern des Projekts.

Die Segnung erfolgte durch Pater Egyd, musikalisch umrahmt durch die Trachtenkapelle Retzbach.