Soldatengedenkfeier in Retz

Beim jährlichen Totengedenken am Soldatenfriedhof Retz konnte Andreas Sedlmayer eine Vielzahl an hochrangigen Funktionären von Kameradschaftsbund, Schwarzem Kreuz und Militär, Feuerwehr und politischen Amtsträgern begrüßen. Dazu kamen noch elf Fahnendelegationen und Abordnungen.

Pfarrer Clemens Beirer fand in seiner Ansprache treffende Worte, dass Friede nur auf Wahrheit und gegenseitige Wertschätzung aufgebaut werden kann. Anschließend segnete er das Kreuz am Soldatenfriedhof.

Die Ehrenwache übernahmen zwei Soldaten vom Aufklärungs- und Artilleriebataillon der Bolfras Kaserne in Mistelbach. Bataillonskommandant Hans-Peter Hohlweg und Stabswachtmeister Christian Luckner waren unter den Ehrengästen.

Bürgermeister Stefan Lang erinnerte in seinen Grußworten, dass keiner der hier zur letzten Ruhestätte beigesetzten gefallenen Soldaten freiwillig gekämpft hat und betonte: „Wir alle sind aufgefordert uns für den Frieden einzusetzen“. 

Der deutsche Verteidigungsattaché Frank de Waele, Oberst im Generalstabsdienst, erinnerte an die vielen hier bestatteten Soldaten aus beiden Weltkriegen. Er erinnerte zugleich, dass sein Wunsch auf Frieden im Vorjahr nicht erfüllt wurde, sondern dass im letzten Jahr eine Ausweitung des Konfliktes stattfand.

Nach der Kranzniederlegung nützten viele Teilnehmer noch die Gelegenheit die mit Kerzen geschmückten Grabstellen zu besuchen und der Toten mit einer Blume zu gedenken.

Festlich musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Stadtkapelle Retz unter der Leitung von Kapellmeister Thomas Wurm. Mit der Europahymne und der Österr. Bundeshymne wurde das Totengedenken beendet.

DEV setzt Bäume am Dorfplatz in Mitterretzbach

Der Dorferneuerungsverein Ober- Mitterretzbach pflanzte am 30. Oktober drei Bäume am neugestalteten Dorfplatz. Ein Nussbaum, ein Feldahorn und eine Säulenhainbuche sollen in den kommenden Jahren für Schatten sorgen. Damit setzt der DEV ein Zeichen für die Zukunft. Obfrau Anneliese Bayer, Egon Pollak und Robert Stippel griffen zu Werkzeug und halfen selbst beim Baumsetzen mit. Bei der Pflanzgrube für den Feldahorn musste sogar die Hilti herhalten, so hart war der Boden durch Trockenheit und Schutt. Zugleich wurden auch einige Stauden ergänzt. Sie sollen mit ihren Blüten wertvolle Bienennahrung sein.

Die Pflanzaktion wurde fachgerecht durch die Mitarbeiter der Baumschule Hummel aus Niederschleinz unterstützt.

Finissage von Martin Metzger in Hardegg

Am Nationalfeiertag sperrte die kleinste Galerie Österreichs zu.

Aber nicht ohne an die heurigen Höhepunkte der Ausstellungen zu erinnern. Da waren die Werke aller Künstler durchaus sehenswert und interessant und Obfrau Brigitte Woletz konnte mit ihrer Aufzählung der Aussteller so manche Erinnerung wachrufen. Martin Metzger machte den heurigen Schluss in der Galerie Hardegg. Mit „Köpfe“ beeindruckte er mit Schwarz-Weiß Bildern, von Portraits bis Landschaftsmotiven, und begeisterte mit seiner starken Ausdrucksweise. Metzger wurde zwar in Tirol geboren, wohnt aber seit längerem im Waldviertel, in Rappolz.

Die Benefizsaustellung mit Werken von Arnulf Müller und die Nachtwächterwanderungen, beides auf Initiative von Kulturstadtrat Andreas Frömmig hervorgerufen, erwirkte die Summe von € 2.900.- und wurden als Spende für die Erhaltung der Galerie an die Obfrau weitergeleitet. Dafür wurde Andreas Frömmig mit einem Präsent und der typischen Weinviertler Währung (Geschenkkarton mit Wein) und dem Dank von Brigitte Woletz bedacht, sowie einem kräftigen Applaus aller Anwesenden.

Bürgermeister Friedrich Schechtner dankte dem ganzen Vorstand der Galerie für die ausgezeichnete Arbeit während des Jahres und lobte die wertvolle Kulturvermittlung für Hardegg.

Mit dem Zusperren der Galerie wurden bereits die Pläne für 2027 vorgestellt:

Beginnen wird Lavinia Löschnig mit einem Workshop, danach sind Ausstellungen mit Werken von Dominik Riedl, Andrea Löschnig, Nenning Hannelore, Klaus Pitter, „In Memoriam Herbert Bednarik“, Robert Eder, Rosi Grieder und Gerti Briebauer geplant. Die genauen Termine finden Sie auf: www.kulturpunkt-hardegg.com

Erntedank-Sammlung

Vielen Dank für Ihre Spende!

Die Spendenfreudigkeit von der Retzbacher Bevölkerung war wirklich großartig. Mehr als zwei übervoll gefüllte Einkaufswagen mit haltbaren Nahrungsmitteln konnten an die Caritas weitergegeben werden. Wertvolle Spenden, nicht für irgendwo – Spenden für Leute im eigenen Land – oft ist Not viel näher als sichtbar.

Regionalleiter Thomas Krottendorfer und Elisabeth Seidl von der Caritas, sowie Werner Pölz von der Pfarre Unterretzbach waren beim Abholen im Nah&Frisch Kaufhaus Sabine Hager überwältigt und sagen nochmals: Vielen Dank für Ihre Spende!

Obermarkersdorf Kürbisfest Montag

Am Nationalfeiertag hat das Wetter gut mitgespielt und das Programm des Kürbisfestes konnte sich sehen lassen. Die Lückenfüller mit Bürgermeister Stefan Schmid am Schlagzeug, die Kobastreanznfetzer und die Häfei-Musi sowie die Blaskapelle Vindemia sorgten für beste Feststimmung. Need The Beat – Acoustic und Disconigth mit den Kürbisprinzessinnen bildeten den musikalischen Abschluss dieser gelungenen Veranstaltung.

Und wer nach dem Kürbisfest ein wenig Ruhe suchte, für dem standen die Türen der Pfarrkirche Obermarkersdorf einladend offen.

Kürbisfest Obermarkersdorf Samstag

Der Kürbisschmuck am Festgelände fand großen Beifall bei den zahlreichen Besuchern. Über viel Applaus durften sich alle bei der Trachtenmodenschau von Elfi Maisetschläger freuen, wo auch die Kürbisprinzessinen in fesche Festtagsdirndl schlüpften.

Der Sonntag wird mit der Festmesse eröffnet, danach zieht Weinviertler Brass durchs Gelände und die Stadtkapelle Retz und die Grenzlandkapelle Hardegg bieten Platzkonzerte vom Feinsten.

Ab 14:30 findet der Festakt mit der Trachtenkapelle Zellerndorf und LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf statt. Um 15:00 Uhr startet der grosse Kürbisfestumzug mit 28 teilnehmenden Gruppen.