Galerie Hardegg: Vernissage Robert Mush

Robert Mush inszinierte eine völlig neue Form der Galerieeröffnung in Hardegg.

Seit mehr als 30 Jahren ist Robert Mush bekannt als „Old School“-Tätowierer in Hollabrunn. Er moderiert zudem einmal in der Woche eine Sendung auf Radio Ypsilon, dem freien Radio in Hollabrunn.

Das ließ durchaus auf Kreativität des Künstlers schließen. Und seine Kreativität brachte die Obfrau der Galerie, Brigitte Woletz, bereits vor dem Eröffnungsbeginn ins Schwitzen.  Sein Freund Tommy Lee mit Gitarre und dessen „weana Schmäh und Gschichtln“ übernahm den Anfang der Begrüßung, weitab vom gewohnten Eröffnungablauf. Der Gitarrist und Sänger Lee dürfte schon mehrfach in der Peckerl-Werkstatt von Robert Mush gewesen sein. Brigitte Woletz blieben nur kurze Begrüßungsworte, die Überreichung vom Hardegger Wein und die obligaten Blumen an seine Gattin. Vizebürgermeister Jürgen Kühlmayer hieß Robert Mush in Hardegg ebenfalls willkommen. Mush: “Bitte seid nicht verstört, ihr müsst euch auf meine Werke einlassen. Den Bildtext habe ich so geschrieben, wie man ihm spricht.“

Danach öffnete sich die Türen zum Ausstellungsraum. Etwa 300 Werke im Kleinformat, stets mit Text versehen, der nach mehrmaligem Lesen oft das Gezeichnete als Karikatur erscheinen ließ. Wortspielereien, von nett bis ganz schön heftig.

Robert Mush überraschte Brigitte Woletz und Jürgen Kühlmayer mit einem Geschenk:  „Hardegg tsu Ean“  – Lesen Sie es laut: Hardegg zu Ehren

Dafür gab es viel Begeisterung seitens der Überraschten und es kann durchaus sein, dass Sie in Zukunft den einen oder anderen Hardegger mit einem Motiv von Mush begegnen.

Die Ausstellung wird noch an Samstagen und Sonntagen bis zum 19. Juli von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Es war eine schöne Zeit …

Liebes Team,

wie ihr wisst, befinden wir uns in einem scharfen strukturellen Wandel, der auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen zurückzuführen ist. (Auszug)    C. Reiterer, Chefredakteur NÖN-Weinviertel

Ich habe sofort nach diesem dramatischen Aufruf von Christoph meinen freiwilligen Rückzug angeboten, mit der Hoffnung, jemanden damit den weiteren Verbleib zu ermöglichen.

Mein Einstieg bei der NÖN Hollabrunn war von mir keineswegs geplant und ich war nach dem Wochenende beim Kürbisfest Zellerndorf und Obermarkersdorf 2022 und dem anschließenden Empfang der Weinritter in Retz ganz sicher, dass es sich nur um ein kurzes Gastspiel handeln könne.

Mit Freude schaue ich auf über dreieinhalb Jahre schöne Zeit mit der NÖN zurück. Dabei habe ich viele Termine wahrnehmen dürfen, immer mit der Gastfreundschaft des Retzer Landes verbunden und dabei Freunde mit Handschlagqualität kennengelernt.

Diesen Freunden will ich danke sagen. Es war mir stets ein Anliegen über unser Retzer Land zu berichten. Über Tradition, großartige Kulturveranstaltungen und die Schönheit unserer Landschaft.

Die Leidenschaft an der Fotografie ist nicht weniger geworden. Ich werde weiterhin mit der Kamera im Retzer Land unterwegs sein. Gerne bereit für die Fotodokumention Ihrer Veranstaltung.

Mit liebem Gruß, Wolfgang 

Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerbe 2026 in Unterretzbach

Gluthitze in Unterretzbach – Feuerwehrjugend gibt erneut alles

Bei den 36. Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerben am 28. Juni 2026 in Unterretzbach kämpften die Feuerwehrjugendmitglieder des Bezirks Hollabrunn nicht nur um Sekunden, sondern auch gegen extreme Temperaturen von rund 38 Grad.

Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Zaussinger betonte: „Wir haben wirklich versucht, es für die Jugendlichen so angenehm wie möglich zu machen. Es gab keine Ansprachen, wir haben für Schatten gesorgt, Getränke verteilt, Wasserspiele organisiert und Wasserbecken gefüllt. Eine Absage wollten wir vermeiden, immerhin haben sich die Jugendlichen monatelang auf diesen Bewerb vorbereitet. Die wenigen Minuten des Bewerbs selbst haben alle mit großem Einsatz und viel Disziplin gemeistert. Auch so mancher Funktionär blieb bei den Wasserspielen nicht ganz verschont, was zusätzlich für gute Stimmung am Bewerbsplatz sorgte. Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Zaussinger und Feuerwehrkommandant Andreas Zeindler zeigten sich beeindruckt vom Einsatz der Feuerwehrjugend. Als kleine Anerkennung und verdiente Abkühlung spendierten sie allen Kindern ein Eis. Nach dem Bewerb gab es für alle einen Gratis-Eintritt in das Freibad Retz.“

In der wichtigen Gruppenwertung „Bronze – Eigene“ sicherten sich folgende Gruppen die Spitzenplätze:

Platz 1: Ziersdorf
Platz 2: Unterretzbach – Thern
Platz 3: Schöngrabern – Guntersdorf

Auch in der Kategorie „Silber – Eigene“ zeigte die Feuerwehrjugend ihr Können. Den ersten Platz holte sich die Feuerwehrjugendgruppe Ziersdorf, gefolgt von Retz und Platt. Damit ging die Gruppe Ziersdorf als Gesamtsieger aus dem Bewerb hervor und durfte den Wanderpokal in Empfang nehmen.

Auch bei den Einzelbewerben überzeugten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit starken Leistungen. In der Kategorie Bronze war Carolina Jelinek von der Feuerwehr Breitenwaida die Schnellste. In der Kategorie Silber siegte Tobias Freystetter von der Feuerwehr Ziersdorf.

Obwohl aufgrund der Hitze auf eine offizielle Eröffnung und Siegerehrung verzichtet wurde, ließen es sich unter anderem Abgeordneter zum Nationalrat Christian Lausch, Landtagsabgeordneter Georg Ecker, Bürgermeister Roland Toifl, zahlreiche Funktionäre aus allen Abschnittsfeuerwehrkommanden des Bezirks Hollabrunn sowie Franz Dastl, Hauptsponsor der Feuerwehrjugend, nicht nehmen, die Leistungen der Jugendlichen persönlich zu würdigen.

Bezirkssachbearbeiterin für Feuerwehrjugend, Sandra Grafeneder, bedankte sich bei Bewerbsleiter Gerhard Lutzer, Berechnungsausschussleiter Martin Winalek sowie – stellvertretend für die ausrichtende Feuerwehr Unterretzbach – bei Andreas Zeindler. Sein Dank galt außerdem allen Helferinnen und Helfern, die trotz der schwierigen Rahmenbedingungen für eine ausgezeichnete Organisation und einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Wettbewerbswissen kompakt:

Beim Gruppenbewerb um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen treten 12- bis 15-jährige Feuerwehrjugendmitglieder in Gruppen zu neun beziehungsweise zehn Personen an. Gefordert sind unter anderem das Verlegen einer kurzen Löschleitung, das Überwinden von Hindernissen, der Umgang mit der Kübelspritze sowie das sichere Beherrschen von Knoten und Geräten.

Für 10- und 11-jährige Mitglieder gibt es mit dem Feuerwehrjugendbewerbsabzeichen eine altersgerechte Einzelvariante des Bewerbs

Bezirksfeuerwehrleistungsbewerbe 2026 Samstag

500 Feuerwehrmitglieder kämpften trotz 38 Grad um jede Sekunde

Bei den Bezirksfeuerwehrleistungsbewerben am 27. Juni 2026 in Unterretzbach traten 500 Feuerwehrmitglieder in 70 Durchgängen gegeneinander an. Trotz Temperaturen von bis zu 38 Grad zeigten die Bewerbsgruppen vollen Einsatz.

In der wichtigen Wertungsklasse „Bronze ohne Alterspunkte – Eigene“ konnte sich Obergrub mit einer Zeit von 34,11 Sekunden den Sieg sichern.

Ein besonderer Höhepunkt war auch heuer wieder der spannende Parallelbewerb, der sogenannte „Fire-Cup“. Dabei traten die jeweils schnellsten Gruppen der vier Feuerwehrabschnitte aus dem Jahr 2025 – Alberndorf, Obergrub, Grübern und Watzelsdorf – direkt gegeneinander an. Auch hier konnte sich die Wettkampfgruppe Obergrub durchsetzen und den Sieg holen.

Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Zaussinger zeigte sich erfreut über die positive Entwicklung der Bewerbe: „Wir sind bei den Feuerwehrleistungsbewerben im Bezirk wieder auf einem sehr guten Weg. Mit 55 teilnehmenden Gruppen ist das ein starkes Zeichen für den Stellenwert des Bewerbswesens. Unser nächstes Ziel sind 60 Gruppen. Mein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Unterretzbach unter der Leitung von Andreas Zeindler und seinem Team für die ausgezeichnete Vorbereitung dieser Bewerbe. Ein großer Dank ergeht auch an alle Bewerter und Helfer im Hintergrund, die trotz Hitze den ganzen Tag mit voller Energie zum Gelingen beigetragen haben.“

Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem Landtagsabgeordneter Richard Hogl, Mag. Leonhard Riemer von der Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn, Bürgermeister Roland Toifl und Bürgermeister Stefan Lang sowie von Seiten der Polizei Major Bernd Völkl. Auch zahlreiche Funktionäre der Abschnittsfeuerwehrkommanden waren als Teilnehmer oder Zuschauer vor Ort.

Durch die neuen Bewerbsbestimmungen gab es heuer erstmals auch die Wertungsklasse U180. In dieser Klasse darf das Durchschnittsalter der Gruppe höchstens 20 Jahre betragen. Damit wird besonders jungen Wettkampfgruppen eine eigene Plattform geboten. Gleichzeitig waren heuer vereinzelt auch Teilnehmer über 65 Jahre am Start – eine Teilnahme, die durch die Regeländerungen nun ebenfalls möglich ist.

Fachwissen: Feuerwehrleistungsbewerb
Beim Feuerwehrleistungsbewerb stehen vor allem Geschicklichkeit, Schnelligkeit und exaktes Arbeiten im Team im Mittelpunkt. Die Handhabung der Geräte für einen klassischen Löschangriff wird dabei intensiv geübt und geht den Feuerwehrmitgliedern zunehmend in Fleisch und Blut über.
Die Feuerwehrmitglieder treten in Gruppen zu je neun Personen an. In der Wertungsklasse Silber werden die Positionen innerhalb der Gruppe per Los vergeben, wodurch zusätzlich Flexibilität und umfassendes Können gefragt sind. In der Klasse B dürfen Gruppen ab einer bestimmten Altersgrenze antreten.

Gebet an der Grenze 2026

Traditionell am letzten Mittwoch im Juni trafen sich Gläubige aus Österreich und aus dem Nachbarland Tschechien zum Gebet an der Grenze, um für Frieden zu bitten. Erstmals fand diese Veranstaltung im Jahr 1988 statt.

Bei dem diesjährigen, und somit 38. Gebet an der Grenze, wurden wir von einer Malteser-Hospitalgruppe überrascht und im Gebet und Gesang verstärkt.

Der Obmann der kath. Männerbewegung des Dekanates Retz-Pulkautal, Walter Böck konnte sich bei seiner Begrüßung über sehr guten Besuch freuen und Dechant Placidus Leeb mit weiteren sechs Priestern und Diakon Br. Josef Bernhard Geiblinger aus dem Dekanat Retz-Pulkautal willkommen heißen. Darunter Prälat Franz Mantler, der bereits vor 61 Jahren seine Priesterweihe empfangen durfte.  Das Dekanat Znaim war durch die Priester Karel Simandl und Jiri Ochmann vertreten. Bei der Andacht vor der Kapelle wurden Rosenkranz, Gebete und Fürbitten abwechselnd in Deutsch und tschechisch gesprochen. Ebenso Lieder strophenweise abwechselnd in beiden Landessprachen gesungen. Als bewährter Dolmetsch stand in gewohnter Weise Pater Egyd zur Verfügung.

Die Kollekte wurde vom Obmann der KMB Walter Böck an das Dekanat Znaim für Bedürftige überreicht.

Walter Böck bedankte sich bei den Priestern, allen Teilnehmern und besonders dem Team vom Malteser-Hospitaldienst für das Mitfeiern. Gedankt wurde auch dem Versorgerteam und Walter Böck verkündete nach dem Schlusssegen: „Ich freue mich schon auf die guten Pogatscherln von unseren tschechischen Freunden!“ Die haben heuer ganz viele davon mitgebracht!

Marschmusikbewertung in Theras

76 Punkte von möglichen 80 Punkten wurden von den Bewertern vergeben. Zu diesem hervorragenden Ergebnis gebührt allen Mitgliedern der Trachtenkapelle Retzbach kräftiger Applaus! Ein Lob natürlich auch an die Taferlträger für ihr Mitmaschieren. Und das bei sengender Hitze.

Und auch etwas Positives hatte die Hitze: Sämtliche Festredner von Obmann Wolfgang Steininger bis Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf taten das, was Festredner bei solchen Anlässen eigentlich immer tun sollten: Sie hielten sich erfrischend kurz.

Ein Platzerl zum Anschauen der Fotos habe ich für Sie reserviert.

Kindermesse in Unterretzbach

„Werden nicht zwei Sperlinge für einen Cent verkauft? Und doch fällt nicht einer von ihnen auf die Erde ohne euren Vater; an euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt. Fürchtet euch nun nicht; ihr seid vorzüglicher als viele Sperlinge“ (Mt 10,29–31).

Unter diesem Motto wurde die Kindermesse gestellt und von Christina Teufelsbauer gut mit den Ministranten vorbereitet. Musikalisch begleitet wurden die Lieder von Judith Pölz und Bernadette Eder. Dankeschön allen Eltern und Großeltern fürs Begleiten der Kinder!