Monat: Dezember 2025

Warten auf das Christkind

Die FF Unterretzbach hat die Wartezeit auf das Christkind auch heuer mächtig verkürzt und dafür ein buntes Programm geboten. Malen, basteln, Punsch und Kekse standen auf der Einladung. Zusätzlich gab es eine Fotobox und die Mitfahrt im Feuerwehrauto. Spiralkartoffeln und süße Waffeln ließen keine Wünsche offen. Für die Großen gab es Glühwein in weiß und rot.

Viele Eltern unterhielten sich so gut, dass manche Kinder die Erwachsenen aufs Nachhause gehen erinnern mußten. Fröhliche Weihnacht!

Adventkonzert der TK Retzbach

Nach einer kurzen Begrüßung und den besten Wünschen für die kommenden Festtage von Pater Egyd wünschte Kapellmeister Florian Hanousek den zahlreichen Konzertbesuchern eine besinnliche Zeit für die letzten Adventtage.

Mit der Fröhlichen Weihnacht, gespielt vom Hohen Blech, wurde das Konzert eröffnet. Verschiedene Ensembles: young woods, Holz Design und Posaune PUR folgten mit einem bunten Programm. der junge Chor Little Chor begeisterte mit Ein Stern steht hoch am Himmelszelt nicht nur Eltern und Großeltern mit ihrem fröhlichen Gesang.

Danach spielte der Blech-Hozhaufen mit Es wird scho glei dumpa einem bekannten Weihnachtslied und dem festlichen In dulci jubilo auf. Süßer die Glocken wurde vom Chor oben vom Ensemble Horn zum Besten gegeben. Der Patchworkg´sang und das Weihnachtsblech führten zum Schluss und gemeinsamen Höhepunkt hin, dem Andachtsjodler, wobei zum Mitsingen eingeladen wurde.

Obmann Georg Hanousek bedankte sich für den zahlreichen Besuch der Konzertgäste, bei allen Mitwirkenden und bei Pater Egyd für die Möglichkeit, das Gotteshaus mit Weihnachtsweisen zu beschallen.

Sehr gut angenommen wurde die anschließende Einladung zu heißem Kinderpunsch und Glühwein vor der Kirche.

Ausschank beim 14. Adventfenster Hanousek/Frank

In Mitterretzbach wurde am 14. Dezember neben dem beleuchteten Adventfenster auch das Tor weit geöffnet. Es gab Tee, Punsch und Glühwein, Aufstrichbrote und Kuchen. Bratwürstel vom Grill und von der heißen Platte duftende (wer halt Knoblauch liebt) Knoflbrote. Dazu verwöhnte ein Posaunenquartett die zahlreichen Gäste mit weihnachtlichen Weisen.

Alle Spenden kommen der Spielplatzumgestaltung des Dorfplatzes Mitterretzbach zugute.

Nikolausbesuch in Unterretzbach

Es ist Advent – die besondere Zeit, in der wir auf die Ankunft Gottes warten. Die Menschen bereiten sich unterschiedlich auf Weihnachten vor. Die einen fasten und gehen öfters in die Kirche, andere backen Weihnachtsbäckerei, andere gehen auf Weihnachtsmärkte, viele denken über das Weihnachtsessen und die Bescherung nach. Wir bemerken etwas Besonderes geschieht bald. Alle freuen sich auf das Christkind.
Auch Frau Rosa Lichtenstein wartet voller Freude. Stellt euch vor der liebe Gott hatte ihr nämlich versprochen, sie am 2. Adventsonntag zu besuchen!
Sie war so aufgeregt, dass sie ihr Haus blitzblank putzte, einen leckeren Kuchen backte und alles schön schmückte. Dann setzte sie sich hin und wartete.
Da klopfte es an der Tür. „Oh, das muss er sein!“, rief Frau Lichtenstein. Doch draußen stand ein armer Mann, der fror und hungrig war. „Hast Du vielleicht ein Wurstsemmerl für mich?“, fragte er schüchtern. Rosa schüttelte genervt den Kopf. „Heute nicht! Hab wirklich keine Zeit. Ich warte auf den lieben Gott.“ Und sie schloss die Tür.
Nach einer Weile klopfte es wieder. „Jetzt kommt er bestimmt!“, dachte sie. Aber es war nur ihre alte Nachbarin. „Ich wollte dich besuchen und ein bisschen mit dir reden“, sagte sie. Frau Lichtenstein seufzte. „Nicht heute. Ich warte auf den lieben Gott.“ Die Nachbarin ging traurig davon.
Dann klopfte es ein drittes Mal. Aber jetzt, kommt er bestimmt. Doch draußen stand ihr Nachbar, der sich gar nicht gut fühlte. „Kannst du mich zum Arzt fahren, liebe Rosa?“, bat er. „Heute habe ich keine Zeit, komm morgen wieder“, sagte Frau Lichtenstein. „Ich warte doch auf den lieben Gott.“ Der Mann ging weiter.
Der Sonntag verging – doch der liebe Gott kam nicht. Am Abend legte sich Frau Lichtenstein enttäuscht ins Bett. Sie schlief ein. Und in ihrem Traum stand plötzlich der liebe Gott vor ihr. „Liebe Rosa!“, sagte er sanft, „ich habe heute dreimal bei dir geklopft und du hast mich nicht reingelassen. Hast Du mich nicht erkannt?“
Frau Lichtenstein erschrak. „Nein, ich habe dich nicht erkannt!“ Und sie schämte sich, weil sie ihren Mitmenschen nicht geholfen hatte.
Der liebe Gott sagte: „Als ich vor über 2000 Jahren als Kind auf die Welt kam, haben mich auch nur ganz wenige erkannt. Im Advent warten alle auf mich – aber ich komme oft leise, versteckt in Menschen, die Hilfe brauchen. Seid aufmerksam, damit ihr meine Ankunft nicht versäumt.“
(Weihnachtsgeschichte über Bettler aus dem Internet, umgeschrieben für den 2. Advent)

Nikolausbesuch in Mitterretzbach

Ein alter Adventsbrauch heißt Strohhalme legen. Vielleicht kennen manche das (noch). Man stellt
zu Beginn der Adventszeit die leere Krippe auf, in die dann später die Jesus-Figur gelegt wird.
Während der Adventszeit sind dann alle aufgefordert, Gutes zu tun, anderen eine Freude zu
machen, Zeit zu schenken, Licht zu bringen usw. Für jede gute Sache darf man einen Strohhalm
in die leere Krippe legen – bis sie (hoffentlich) zu Weihnachten gut gefüllt ist und das Polster für
das Jesuskind schön weich geworden ist.
Wir haben auch die leere Krippe aufgestellt und in einem Korb viele Strohhalme dazu.
Ihr seid eingeladen, an die letzte Woche zu denken und für alle guten Dinge, die ihr für andere –
oder auch für euch selbst – getan habt, jeweils einen Strohhalm in die Krippe zu legen.