Kategorie: Feuerwehr

Ein actionreicher Nachmittag bei der Feuerwehr URB

Den Abschluss des Retzbacher Ferienspiels bildete wieder „ein actionreicher Nachmittag bei der FF Unterretzbach „.
Nach Begrüßung durch den Kdt. Andreas Zeindler konnten sich die zahlreich erschienen Kinder bei unterschiedlichen Aktionen austoben: von Mal- und Bastelstation, Fotobox, Hüpfburg, Kistenklettern bis zu Geschicklichkeitsübungen mit dem Strahlrohr war für jeden etwas dabei.
Die FF Merkersdorf und Mühlbach am Manhartsberg präsentierten ihre Waldbrandfahrzeuge: ein Quad und ein Pick-up.
Für den Hunger zwischendurch gab es frisch zubereitete Erdäpfellocken.
Das Ferienspiel wurde auch als würdiger Rahmen für 3 Überstellungen genutzt:
Emma Schwarzkopf stieg als Feuerwehr-Kind in das Löschfahrzeug, um es auf der anderen Seite als „Jugendliche“ zu verlassen.
Leyla Babicky & Julia Rag wurden auf diese Weise von der Jugend in den Aktivstand übernommen.

Den krönenden Abschluss des Ferienspiels bildete die legendäre Schaumparty! Spätestens danach waren alle Kinder (und viele Erwachsene) durchnässt, aber glücklich! 😉

Fotos und Text: Peter Hanousek

Ferienspiel RADkids nö – Ferienfahrradkurs

Die neuen Ferienkurse für 8 bis 12 Jährige Ferienkurs: Sicher Radfahren im Sommer

Die 4-stündigen Vormittags-Kurse vermitteln den Kindern Sicherheit, Selbstvertrauen und Spaß beim Radfahren, mit einem besonderen Schwerpunkt auf die Verkehrssicherheit. Die Kurse sind für Niederösterreichische Gemeinden buchbar und für die teilnehmenden Gemeinden und Kinder kostenlos. – So wurde es angekündigt.

In Wirklichkeit war es noch cooler. Anja und Gustav, von der Fahrradschule Easy Driver, schauten am Anfang ganz genau auf die Verkehrssicherheit der Räder. Die fehlende Glocke wurde gleich gratis erneuert, Seitenstrahler ergänzt und so manche Bremse noch eingestellt. Nach dem korrekten Einstellen des Fahrradhelms wurde der Feuerwehrplatz 1 zum Übungsparcour.

Verkehrsregel gelernt, Tipps für die richtige Fahrweise bekommen, den richtigen Raketenstart geübt und nach vorherigem Schulterblick wurde kräftig in die Pedale getreten. Die elf Kids hatten Spaß und viel für ihre Sicherheit im Straßenverkehr geübt.

Und zwischedurch gab es Traubensaft und Mineralwasser gegen den Durst und eine gesunde Jause gegen den Hunger.

Alle Kursteilnehmer wurden mit Urkunden ausgezeichnet, bekamen einen Rucksack mit Goodies und beim gemeinsamen Abschlussfoto waren nur strahlende Gesichter zu sehen.

Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerbe 2026 in Unterretzbach

Gluthitze in Unterretzbach – Feuerwehrjugend gibt erneut alles

Bei den 36. Bezirksfeuerwehrjugendleistungsbewerben am 28. Juni 2026 in Unterretzbach kämpften die Feuerwehrjugendmitglieder des Bezirks Hollabrunn nicht nur um Sekunden, sondern auch gegen extreme Temperaturen von rund 38 Grad.

Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Zaussinger betonte: „Wir haben wirklich versucht, es für die Jugendlichen so angenehm wie möglich zu machen. Es gab keine Ansprachen, wir haben für Schatten gesorgt, Getränke verteilt, Wasserspiele organisiert und Wasserbecken gefüllt. Eine Absage wollten wir vermeiden, immerhin haben sich die Jugendlichen monatelang auf diesen Bewerb vorbereitet. Die wenigen Minuten des Bewerbs selbst haben alle mit großem Einsatz und viel Disziplin gemeistert. Auch so mancher Funktionär blieb bei den Wasserspielen nicht ganz verschont, was zusätzlich für gute Stimmung am Bewerbsplatz sorgte. Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Zaussinger und Feuerwehrkommandant Andreas Zeindler zeigten sich beeindruckt vom Einsatz der Feuerwehrjugend. Als kleine Anerkennung und verdiente Abkühlung spendierten sie allen Kindern ein Eis. Nach dem Bewerb gab es für alle einen Gratis-Eintritt in das Freibad Retz.“

In der wichtigen Gruppenwertung „Bronze – Eigene“ sicherten sich folgende Gruppen die Spitzenplätze:

Platz 1: Ziersdorf
Platz 2: Unterretzbach – Thern
Platz 3: Schöngrabern – Guntersdorf

Auch in der Kategorie „Silber – Eigene“ zeigte die Feuerwehrjugend ihr Können. Den ersten Platz holte sich die Feuerwehrjugendgruppe Ziersdorf, gefolgt von Retz und Platt. Damit ging die Gruppe Ziersdorf als Gesamtsieger aus dem Bewerb hervor und durfte den Wanderpokal in Empfang nehmen.

Auch bei den Einzelbewerben überzeugten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit starken Leistungen. In der Kategorie Bronze war Carolina Jelinek von der Feuerwehr Breitenwaida die Schnellste. In der Kategorie Silber siegte Tobias Freystetter von der Feuerwehr Ziersdorf.

Obwohl aufgrund der Hitze auf eine offizielle Eröffnung und Siegerehrung verzichtet wurde, ließen es sich unter anderem Abgeordneter zum Nationalrat Christian Lausch, Landtagsabgeordneter Georg Ecker, Bürgermeister Roland Toifl, zahlreiche Funktionäre aus allen Abschnittsfeuerwehrkommanden des Bezirks Hollabrunn sowie Franz Dastl, Hauptsponsor der Feuerwehrjugend, nicht nehmen, die Leistungen der Jugendlichen persönlich zu würdigen.

Bezirkssachbearbeiterin für Feuerwehrjugend, Sandra Grafeneder, bedankte sich bei Bewerbsleiter Gerhard Lutzer, Berechnungsausschussleiter Martin Winalek sowie – stellvertretend für die ausrichtende Feuerwehr Unterretzbach – bei Andreas Zeindler. Sein Dank galt außerdem allen Helferinnen und Helfern, die trotz der schwierigen Rahmenbedingungen für eine ausgezeichnete Organisation und einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Wettbewerbswissen kompakt:

Beim Gruppenbewerb um das Feuerwehrjugendleistungsabzeichen treten 12- bis 15-jährige Feuerwehrjugendmitglieder in Gruppen zu neun beziehungsweise zehn Personen an. Gefordert sind unter anderem das Verlegen einer kurzen Löschleitung, das Überwinden von Hindernissen, der Umgang mit der Kübelspritze sowie das sichere Beherrschen von Knoten und Geräten.

Für 10- und 11-jährige Mitglieder gibt es mit dem Feuerwehrjugendbewerbsabzeichen eine altersgerechte Einzelvariante des Bewerbs

Bezirksfeuerwehrleistungsbewerbe 2026 Samstag

500 Feuerwehrmitglieder kämpften trotz 38 Grad um jede Sekunde

Bei den Bezirksfeuerwehrleistungsbewerben am 27. Juni 2026 in Unterretzbach traten 500 Feuerwehrmitglieder in 70 Durchgängen gegeneinander an. Trotz Temperaturen von bis zu 38 Grad zeigten die Bewerbsgruppen vollen Einsatz.

In der wichtigen Wertungsklasse „Bronze ohne Alterspunkte – Eigene“ konnte sich Obergrub mit einer Zeit von 34,11 Sekunden den Sieg sichern.

Ein besonderer Höhepunkt war auch heuer wieder der spannende Parallelbewerb, der sogenannte „Fire-Cup“. Dabei traten die jeweils schnellsten Gruppen der vier Feuerwehrabschnitte aus dem Jahr 2025 – Alberndorf, Obergrub, Grübern und Watzelsdorf – direkt gegeneinander an. Auch hier konnte sich die Wettkampfgruppe Obergrub durchsetzen und den Sieg holen.

Bezirksfeuerwehrkommandant Alois Zaussinger zeigte sich erfreut über die positive Entwicklung der Bewerbe: „Wir sind bei den Feuerwehrleistungsbewerben im Bezirk wieder auf einem sehr guten Weg. Mit 55 teilnehmenden Gruppen ist das ein starkes Zeichen für den Stellenwert des Bewerbswesens. Unser nächstes Ziel sind 60 Gruppen. Mein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Unterretzbach unter der Leitung von Andreas Zeindler und seinem Team für die ausgezeichnete Vorbereitung dieser Bewerbe. Ein großer Dank ergeht auch an alle Bewerter und Helfer im Hintergrund, die trotz Hitze den ganzen Tag mit voller Energie zum Gelingen beigetragen haben.“

Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderem Landtagsabgeordneter Richard Hogl, Mag. Leonhard Riemer von der Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn, Bürgermeister Roland Toifl und Bürgermeister Stefan Lang sowie von Seiten der Polizei Major Bernd Völkl. Auch zahlreiche Funktionäre der Abschnittsfeuerwehrkommanden waren als Teilnehmer oder Zuschauer vor Ort.

Durch die neuen Bewerbsbestimmungen gab es heuer erstmals auch die Wertungsklasse U180. In dieser Klasse darf das Durchschnittsalter der Gruppe höchstens 20 Jahre betragen. Damit wird besonders jungen Wettkampfgruppen eine eigene Plattform geboten. Gleichzeitig waren heuer vereinzelt auch Teilnehmer über 65 Jahre am Start – eine Teilnahme, die durch die Regeländerungen nun ebenfalls möglich ist.

Fachwissen: Feuerwehrleistungsbewerb
Beim Feuerwehrleistungsbewerb stehen vor allem Geschicklichkeit, Schnelligkeit und exaktes Arbeiten im Team im Mittelpunkt. Die Handhabung der Geräte für einen klassischen Löschangriff wird dabei intensiv geübt und geht den Feuerwehrmitgliedern zunehmend in Fleisch und Blut über.
Die Feuerwehrmitglieder treten in Gruppen zu je neun Personen an. In der Wertungsklasse Silber werden die Positionen innerhalb der Gruppe per Los vergeben, wodurch zusätzlich Flexibilität und umfassendes Können gefragt sind. In der Klasse B dürfen Gruppen ab einer bestimmten Altersgrenze antreten.

Florianimesse in Unterretzbach

Die Mitglieder der TK Retzbach trafen sich beim Musikerheim und holten danach die Feuerwehrmitglieder beim FF-Haus ab. Gemeinsam mit Bürgermeister Roland Toifl und Vizebürgermeister Christian Krell, sowie einige Gemeinderäte ging es weiter zum Pfarrhof, wo bereits Pater Egyd wartete, um anschließend mit den Ministranten im Festzug zum Kriegerdenkmal zu marschieren. Beim Festgottesdienst wurde die Wichtigkeit der Feuerwehrmitglieder betont.

Nach dem Totengedenken und dem Schlusssegen lud die FF Unterretzbach alle Mitwirkenden zu Würsteln und Getränk ein.

Maibaum aufstellen und Dorfplatzeröffnung

In Unterretzbach wurde am Vortag der Maibaum ganz alleine durch Muskelkraft aufgestellt, am neugestaltetetn Dorfplatz in Mitterretzbach wurde mit 165 Pferdestärken gearbeitet.

Die Obfrau des DEV Mitter- Oberretzbach, Anneliese Bayer gab Einblick zur Planung und Umsetzung der Umgestaltung und bedankte sich bei allen Mitwirkenden und Unterstützern des Projekts.

Die Segnung erfolgte durch Pater Egyd, musikalisch umrahmt durch die Trachtenkapelle Retzbach.

Maibaum in Unterretzbach

Wo andere mit dem Kranwagen auffahren, wird in Unterretzbach kräftig in die „Hände gespuckt“. Hier ist das Maibaumaufstellen noch reine Muskelarbeit mit viel Fingerspitzengefühl. Tonangebend und damit BAUMmeister ist Jochen Maurer, der die Mannschaft koordiniert. Mit „Schwablern“ wird der Baum fixiert und stückweise hochgestemmt. Durch mehrmaliges Umsetzen der Stangen wird der Wipfel vom geschmückten Baum immer höher aufgerichtet bis er endlich steht und verkeilt wird.

Beim kräftigen Applaus der Bevölkerung für diese Leistung ist die Anstrengung vergessen und für das Aufstellteam heißt es den Durst ordentlich zu löschen.

Die Trachtenkapelle Retzbach umrahmte die gut besuchte Veranstaltung mit einem Dämmerschoppen.

Die Baumwache hat gute Arbeit geleistet – der Baum steht noch immer!