Kategorie: Allgemein

Klemens Maria Hofbauer Pilgerweg vom Hl. Stein nach Eggenburg

Um 6:00 Uhr ging es bei der Klemens Maria Hofbauer Tafel vom Hl. Stein in Mitterretzbach über Retz nach Unternalb. Die Gruppe von 13 Pilgern (eventuell doch eine Unglückszahl – nur aufs Wetter bezogen) wurde bereits nach wenigen hundert Metern von Regen eingeholt. Deshalb kam uns die Stärkung mit Kaffee und Kuchen im Caritas Bauernhof sehr gelegen, wofür wir auch herzlich für die Aufnahme danken. Wieder am Pilgerweg ging es weiter zur Kirche in Zellerndorf. Bei der Frühstückspause durften wir uns über weitere Teilnehmer und sogar über tüchtige Kinder mit Fahrrädern freuen. Mittagessen war in Röschitz geplant. Aber davor stand noch eine lange Etappe über Feldwege. Genau beim Sirenengeheul trafen wir in Röschitz ein. Franz Seidl, der uns auch mit dem Fahrzeug begleitete, hatte für uns schon Würstel gekocht. Niedersetzen tut ja so gut, wenn nicht das Aufstehen danach wäre! Pater Thomas lud uns nach dem Essen in die Nikolauskirche ein. Ein wirklich beeindruckender Bau. Nach Liedern, begleitet vom Hausherrn Pater Thomas, wurden wir mit besten Wünschen für unseren weiteren Pilgerweg entlassen. Bis nach Eggenburg waren es noch ca. 8 km, aber bereits nach Röschitz waren die ersten Blitze zu sehen und Donner war nicht zu überhören. Aus Sicherheit beschloss die Gruppe, die 3 Kinder mit ihren Rädern mit dem Auto zu transportieren. Es war eine gute Entscheidung. Uns überraschte wieder ein kräftiger Regenguss und die Gruppe wanderte in Regengewand gehüllt Richtung Eggenburg weiter. Mit der Turmspitze von der Klosterkirche der Redemptoristen hatten wir unser Ziel vor den Augen und als wir in Eggenburg eintrafen waren wir ordentlich nass, aber zufrieden über das Gelingen unserer Pilgerreise. Pater Egyd feierte mit uns und den nachgekommenen Teilnehmern die Hl. Messe. Gemeinsame Stärkung und Ausklang war beim Heurigen Winter in Unterretzbach. Besten Dank an alle Verantwortlichen, besonders an Elisabeth Seidl, Werner Pölz und Josef Leutgeb!

Kochen im Pollak´s Retzbacherhof

Das 5. Ferienspiel führte in den Retzbacherhof der Familie Harald und Sonja Pollak. Heute galt es für 14 Kinder einen eigenen Apfelstrudel zu backen. Nach dem Händewaschen ging es daran die Äpfel zu schälen und in Spalten zu schneiden. Durchwegs geschickt, und ohne Verletzungen, wurden die bereitgestellten Äpfel für den Strudel vorbereitet. Danach wurde die Fülle mit Zucker, Zimt, Bröseln und den geschnittenen Äpfel vermengt. Dann wurde der vorbereitete Teig mit Bröseln und Fülle belegt und mit Hilfe einer Serviette fachgerecht gerollt. Der Strudel wurde noch von den Jungköchen mit Ei bestrichen und stolz in die Küche getragen. Während der Strudel im Ofen war, durften sich die Teilnehmer über ein Eis freuen. Nach etwa einer halben Stunde waren die wahren Köstlichkeiten fertig und jedes Kind durfte den duftenden Apfelstrudel, gut verpackt mitnehmen.

Angergärten im August

Die letzte Sonnenblume trifft auf die ersten Astern. Ein Zeichen, dass der Herbst näher kommt. Aber zugleich eine Zeit wo der Tisch reichlich gedeckt wird. Es gibt nicht nur Blumen in den Angergärten. Auch Gemüse und Obst ist stark vertreten! Die frühen Trauben können schon verkostet werden. Zwetschken, Birnen und Äpfel, Brombeeren sind schon reif. Sogar die Dirndl werden schon rot. Ebenso die kleinfrüchtigen Paradeisersorten. Auch wenn die Vegetation heuer durch die lange Trockenheit gelitten hat, so vermag sich das Auge halt auf das Detail zu konzentrieren. Und der Duft der Rosen erfreut alle Sinne. Es macht einfach Spaß unsere Angergärten zu erkunden!

Noch ein kleiner Hinweis: Das Projekt „Angergärten“ besteht zum größten Teil aus Privatgärten und soll Besucher erfreuen. Wenn Sie Besitzer antreffen, können Sie gerne fragen, ob eine kleine Kostprobe gestattet ist. Sehr oft ergeben sich dadurch ganz nette Gespräche und oft wird der Wunsch gerne bejaht. Aber bedenken Sie, dass sich die Kinder der Gartenbesitzer ganz besonders selber über die reifen Leckereien freuen.

Südmährertreffen beim Heimatdenkmal in Unterretzbach

Nach zwei Jahren Pandemie bedingter Pause fand wieder das Gedenktreffen beim Heimatdenkmal in Unterretzbach statt. Hans-Günter Grech konnte etwa 80 Besucher begrüßen. Herwig Greylinger, Diakon, gestaltete im Rahmen eines Wortgottesdienstes eine ansprechende Marienandacht. Nach dem Totengedenken richteten Wolfgang Daberger und Vize Alois Binder, für die Gemeinde Retzbach, Grußworte an die Festgemeinde. Die musikalische Umrahmung übernahm die wein4tler brass. Dann ging es zum Mittagstisch beim Sonnenheurigen Schleinzer-Hollweger, wo noch manche Erinnerungen aus der alten Heimat getauscht wurden.

Jubelmesse 2022 Mitter- Oberretzbach

Am Sonntag, den 14. August wurde vom Pfarrgemeinderat und der Kath. Frauenbewegung zur Jubelmesse am Spielplatz eingeladen. Gleich sieben Paare, von Silberner Hochzeit bis zur Diamantenen feierten mit vielen Angehörigen im Festzelt einen Dankgottesdienst. Insgesamt genau 300 Ehejahre! Dazu begrüßten Gitti Haas, Alexandra Isak und natürlich Pater Egyd am Anfang der Messe alle Mitfeiernden und ganz besonders die Jubelpaare. Der Jugendchor hat mit speziell einstudierten Liedern viel Freude zur Feier beigetragen. Bei einer Herzversteigerung durften sich die Paare für wichtige Eigenschaften ihrer langjährigen Partner entscheiden. Dabei waren Eigenschaften wie: attraktiv, treu, geduldig, zuverlässig, mitreißend, …. recht gefragt und wurden kräftig ersteigert. Am Schluss blieb nur die Liebe. Man entschied sich, dass diese wertvolle Eigenschaft nicht mit Geld zu erreichen sei. Damit wurde die Liebe als höchstes Gut vor den Altar gebracht.

Pater Egyd gratulierte nach der Hl. Messe den Paaren in launischer und erheiternder Weise ganz herzlich! Alois Binder bedankte sich stellvertretend für alle Jubelpaare bei Pater Egyd und allen Mitwirkenden für die feierliche Gestaltung und das Mithelfen für das gute Gelingen.

Bei Bratwürstel und Getränken konnte noch vieles aus den gemeinsam erlebten Jahren besprochen werden und alle freuten sich über das gelungene Fest!

Spiel & Spaß mit Volleyball und Feuerwehr

Die Feuerwehr Retzbach und der Dorferneuerungsverein haben wieder für viel Spaß für die Kinder am Beachvolleyplatz gesorgt. Bei den Stationen der Feuerwehr konnte der Einsatz von Hebekissen geübt werden. Dabei galt es gemeinsam einen eingeklemmten Hund zu retten. An einer anderen Station wurde der Wasserball mit dem Strahlrohr zum Gegenüber gespritzt. Ein weiteres Strahlrohr sorgte für Abkühlung für Nichtwasserscheue! Ebenso konnte die Geschicklichkeit beim Abschießen von Tennisbällen gezeigt werden. Nicht zu vergessen: Das Schlauchziehen durch den Tunnel mit anschließendem Lauf über eine Wippe und Hochsprung.

Aber auch am Volleyplatz war Hochbetrieb. Dabei wurden verschiedene Mannschaftsspiele von Jung und Junggebliebenen ausprobiert. Und dabei war ein begeisterter Einsatz von allen Teilnehmern zu spüren!

Zur Erfrischung gab es Traubensaft und Mineralwasser. Als Stärkung durften sich die Kinder über Eis und Bratwürstel freuen. Dem Motto Spiel und Spaß konnte nicht einmal der kurze Regenschauer etwas anhaben!

Nicht immer wird nur der Ball getroffen ….

Mondschein-Picknick

Mittlerweile eine schöne Tradition: Picknick am Anger und Live-Konzert mit dem
Wiener Klassik Quartett. Bewährtes kann noch besser werden: So boten die Bäuerinnen heuer erstmals Aufstrichbrote, Kuchen und Kaffee an, abgerundet mit besten Weinen unserer Winzer. Der rege Besuch der Musikliebhaber wurde durch das hervorragende Aufspielen des Quartetts musikalisch belohnt. Einzig der Mond hat sich ein wenig hinter Wolken versteckt, was aber der guten Stimmung nichts anhaben konnte. So mancher hat die Kirchenuhr noch klein schlagen gehört.

Kühles Grün. Heißes Grau.

Unter dem Motto „Kühles Grün. Heißes Grau.“ zeigte DI Dr. Christine Rottenbacher beim Zusammentreffen vor dem Pavillon am Anger die Wichtigkeit der Bäume für die Kühlwirkung auf. Beim anschließenden Dorfspaziergang mit der Wärmebildkamera fielen die großen Temperaturunterschiede von begrünten und vegetationslosen Stellen auf. Dabei waren Unterschiede bis 15 Grad zu beobachten. Beispiele an Hausfassaden zeigten Spitzenwerte bis etwa 60 Grad, obwohl die Messungen bereits nach 18:00 Uhr erfolgten. Ausdrücklich lobte sie das Projekt „Angergärten“, wies aber zugleich auf die Notwendigkeit von Wasserrückhalt bei Niederschlägen in unserer Region durch bauliche Maßnahmen hin. Ein durchaus interessanter Aspekt, wo viele Fragen an die Gartenarchitektin gestellt wurden und auch einige Umsetzungsmöglichkeit aufgezeigt werden konnten.

Olivenanbau in Oberretzbach

Josef Strohmer stellte im Rahmen des Thementages der Klimamodellregion Retzer Land seine Olivenpflanzung vor. Nach einer kurzen Wanderung über den Hl. Stein in Mitterretzbach konnten wir die Versuchspflanzung der etwa 6 Jahre alten Bäumchen besichtigen. Er selbst bezeichnet sich als Pionier, der beim Ausprobieren schon viel Spaß hatte, aber auch einige Rückschläge erfahren musste. So ist die Kälte im Winter kein Problem, aber die mangelnde Fruchtausbildung dürfte noch einiges Lehrgeld kosten. Als Vordenker betreibt er bereits seit Jahren „Josef´s Straußenfarm“ in Niederfladnitz und schwört auf die tollen Eigenschaften vom Straußenfleisch. Ganz neu beschäftigt er sich gerade mit der Kultur von Kräuterseitlingen. Theresa Brandstetter bedankte sich bei Josef Strohmer für die interessante Führung und auch für die dargebotenen Kostproben!

„Plötzlicher Herztod und die Verwendung eines Defibrillators“

Der Dorferneuerungsverein Ober- und Mitterretzbach (DEV) hat im vergangenen Jahr einen Defibrillator angeschafft und für alle zugänglich beim Bauern Shop angebracht. Um allen die mögliche Scheu der rettenden Anwendung bei Herzstillstand zu nehmen, hat sie Dr. med. univ. Benjamin Thal um eine Defi-Einschulung gebeten. Etwa 50 Besucher konnten sich im Pfarrzentrum St. Katharina über einen faszinierenden Vortrag und Einführung in der Ersthilfe freuen. Mit viel Erfahrung in der Notfallmedizin und packenden Beispielen von Einsatzberichten verwies der erfahrene Mediziner auf die Wichtigkeit der unverzüglichen Hilfe der Ersthelfer. Der Faktor Zeit sei besonders ausschlaggebend für eine mögliche Rettung. Dabei wurde betont, dass nur ein Fehler gemacht werden kann: NICHT SOFORT ZU HELFEN!

Anneliese Bayer bedankte sich bei Dr. Thal für den tollen und gleichzeitig doch einfach verständlichen Vortrag mit einem Geschenkkorb mit heimischen Spezialitäten.

Danke an den DEV für die Initiative rund um den DEFI und für den anschließenden Imbiss!